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B-Ware

Als B-Ware werden Stoffe und andere Waren bezeichnet, die eine zweite Wahl darstellen. Sie weisen oft kleine Mängel auf. Tadellose Artikel werden demgegenüber als A-Ware bezeichnet. Weisen Produkte noch größere Mängel auf, ist die Klassifizierung C-Ware gebräuchlich.

Vorteile für Verbraucher und die Umwelt

Der bedeutendste Vorteil für Verbraucher beim Kauf von B-Ware ist an der Kasse bemerkbar. Produkte mit dieser Klassifizierung werden mit Preisnachlässen angeboten. Diese reichen je nach Art der Einschränkung im Vergleich zum Original von wenigen Prozentpunkten bis zum halben Preisnachlass - teilweise auch darüber hinaus. Ein funktionstüchtiger Gegenstand mit solchen Rabatten wird zu Recht oft als Schnäppchen bezeichnet. Nicht zuletzt belastet die Wegwerfkultur auch die Deponien. Es ist nicht verständlich, warum einwandfreie und verwendbare Stoffe dem Müll zugeführt werden soll. Daher schont der Verkauf von B-Ware die Umwelt.

Gründe für eine Bezeichnung als B-Ware

Wenn Verbraucher kleine Einschnitte im Gegensatz zu dem eigentlich vorgesehenen Zustand hinnehmen müssen, spricht man von B-Ware. Dabei sind die Ansichten nicht selten unterschiedlich: Viele Personen empfinden gar keine Nachteile und greifen daher gerne zu. Die Funktionstüchtigkeit eines Objekts ist nämlich nicht betroffen. Vielfach handelt es sich um optische Einschränkungen. Konkret tauchen in der Praxis unter anderem folgende Gründe für eine Bezeichnung als B-Ware auf:

Verschmutzung
Stoffe werden zu ihrem Schutz in Verpackungen aufbewahrt. Fehlen diese Schutzbestandteile kann der Stoff verschmutzt sein, leichte Farbabweichungen durch zu viel Licht aufweisen, oder ist auch mal stark geknittert.Solche Gebrauchsspuren führen zur Klassifizierung als B-Ware.

Optische Mängel
Kleine Webfehler, Versatz des bedruckten Musters, kleinere Beschädigungen. Diese Mängel können sich unter Umständen auch wiederholen. Auch hier wird die Ware als B-Ware eingestuft.