Handarbeitszubehör

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Handarbeitszubehör

Stricken, Filzen, Sticken und Häkeln sind beliebte Handarbeitstechniken, die mit dem passenden Zubehör an Nadeln, Garnen und Scheren sowie Geschick und Vorbereitung leicht gelingen.

Mit Selbstgestricktem durch das Jahr

Seit einigen Jahren ist Stricken wieder in. Beanie, Schal oder Pullover erfahren selbst gestrickt ein Comeback. Wunderbare Farben und diverse Materialien inspirieren zu neuen Kreationen. Positiver Nebeneffekt: Stricken entspannt perfekt und ist Balsam für die Seele. Gerade an trüben Wintertagen hebt es die Stimmung und sorgt für einen meditativen Ausgleich. So ziemlich alles lässt sich stricken: Für Socken, Strümpfe, Babysachen, Stirnbänder, Wohnaccessoires gibt es diverse Anleitungen. Man sollte mit etwas Einfachem beginnen und sich nach und nach in die verschiedenen Techniken einarbeiten. Mit der richtigen Wolle und passenden Stricknadeln lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen. Klassische Garne, wie Schafwolle und Baumwollgarn, werden ergänzt durch Fasergemische und Garne aus Leinen oder mit Seidenanteil. Anregend sind auch Effektgarne mit Glitzerstreifen. Für diese außergewöhnliche Effektwolle eignen sich gerade einfache Modelle. Selbst Anfänger können rasch beeindruckende Erfolge erzielen. Durch die Wahl der Stricknadeln lassen sich interessante Strukturen erzielen. Gerade Garne mit unterschiedlicher Fadendicke eignen sich für die Verarbeitung mit verschiedenen Nadelstärken. So kommt der besondere Charakter des Fadens zum Ausdruck. Gestricktes ist nicht auf den Winter begrenzt. Auch in der Übergangszeit sind Stulpen und warme Socken ideale Ergänzungen. Für den Sommer eignen sich Baumwoll-, Seiden-, Hanf- und Leinengemische. Die Gewebe kühlen einerseits, sind atmungsaktiv, bieten aber auch Schutz. Eine bestrickende Vielfalt von Farben und Materialien inspiriert und regt zur Umsetzung eigener Projekte an.

Stäbchen für Stäbchen

Häkeln gehört neben Stricken und Nähen zu den klassischen Handarbeitshobbys. Doch verstaubt und altbacken ist die traditionsreiche Technik keinesfalls. Seit einigen Jahren wird sie wieder heiß geliebt. In witzigen, frischen Farben entstehen Beanies, Loops, Babysachen und Wohnaccessoires. Wie in den siebziger Jahren werden bezaubernde Jacken aus kunterbunten Quadraten und Kreisen gehäkelt. Dabei muss sich nicht an strenge Muster gehalten werden. Man darf experimentieren. Farben und Formen können sich in einem bezaubernden Feuerwerk ergänzen. Ganz klassische Modelle zum Häkeln sind Babyschuhe. Da sind Mutter und Großmutter gleich doppelt stolz, wenn der hübsche Nachwuchs in ebenso entzückenden Schühchen steckt. Retro- und Vintagestyle ergänzen mittlerweile unser Einrichtungsrepertoire. Die Decken aus Häkelquadraten gehören zu diesen Stilen unbedingt dazu. Sie verbreiten nicht nur eine fröhliche, leichte Stimmung im Raum, auch das Häkeln macht ebenso großen Spaß. Warum nicht einmal eine Decke als Familienprojekt beginnen? Quadrat für Quadrat entsteht und wird anschließend zur großen Decke zusammengesetzt. Selbst gehäkelte Topflappen sind wieder en vogue. Sie sind praktisch, setzen farbige Akzente in der Küche und sie eignen sich auch als Lehrstück für Anfänger. Garne gibt es in allen Farben. Meist werden zum Häkeln Baumwollgarne verwandt, doch finden auch Leinen-, Seidengemische oder Wolle Verwendung. Je nach Technik und Fadenstärke ist der passende Häkelhaken zu wählen.

Filzen mit Stil und Charme

Ein neu entdecktes Hobby mit langer Tradition ist das Filzen. Hierbei wird nicht versponnene Wolle verarbeitet. Alles was man fürs Nassfilzen benötigt, sind warmes Wasser, Seife, Essig und Geduld. Die Herstellung ist wirklich kinderleicht, so dass man auch die Jüngeren einbeziehen kann. Filzen lassen sich Schals, Mützen, Hausschuhe, Accessoires wie Blütenschmuck für die Haare oder Armbänder. Wer gerne Spielzeug bastelt, wird das Filzen lieben. Wunderschöne Tierfiguren lassen sich aus dem Material fertigen. Jedes ist individuell und einzigartig. Ein schönes Projekt sind Taschen aus Filzwolle, die sich mit Stickereien verzieren lassen. Doch auch Schmuck kann aus Filzwolle selbst hergestellt werden. Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sind die stimmungsvollen Arrangements aus Filzperlen mit Silberdraht beliebt. Sie ergänzen die Garderobe perfekt. Alle, die Naturfarben mögen, finden eine große Auswahl an passenden Farben. Es muss nicht unbedingt nass gefilzt werden. Eine andere Variante ist das Trockenfilzen mit einer entsprechenden Nadel. Das Ergebnis ist kaum zu unterscheiden. Beim Trockenfilzen bietet sich zudem die Möglichkeit, stärker bewusst zu formen. Beim Nassfilzen ist dies nur bedingt gegeben.

Die Renaissance des Stickens

Wer kennt sie nicht, die handgestickten Überwürfe in alten Küchen, die Gobelinstickereien in Wohnzimmern, die hübschen Initialen auf Tisch- und Bettwäsche. Einst gehörte es zum Guten Ton, die Aussteuer mit den Namenskürzeln der Braut zu versehen. Heute finden sich nostalgische Anlehnungen in hübsch gestickten Festtagsdecken und passenden Servietten oder auch in den sorgsam ausgeführten Namenszügen der Kinder auf Turnbeuteln und Rucksäcken. Auch beim Sticken gibt es diverse Techniken. Gleich ist allen die Ausführung auf Stoff mit Nadel und Stickgarn. Für Gobelin- und Kreuzstich nimmt man auszählbare Gewebe, sogenannte Zählstoffe. Techniken wie Kett- oder Spannstich lassen sich auf allen glatten Texturen ausführen. Bei zarten Stickereien auf feinen Geweben nimmt man eine ebenso feine Nadel und feines Garn. Bei robusteren Stoffen entsprechend größere Nadeln und stärkere Garne. Wichtig sind Farbechtheit und abgestimmtes Reinigungsverhalten der Materialien. Unabdingbar ist ein Stickrahmen. Dieser hält das Gewebe straff, so dass gut und sauber gearbeitet werden kann. Zählstoffe werden als Meterware vom Handel angeboten. Stickrahmen gibt es in verschiedenen Formen und Größen. In der Regel sind sie rund, doch gibt es auch große, eckige Gobelinrahmen. Beginnen kann man mit Stickvorlagen, bevor eigene Projekte umgesetzt werden sollen. Motive jeder Größe und Technik für jeden Anlass geben die Möglichkeit, sich Schritt für Schritt einzuarbeiten.

Gutes Handwerkszeug als Schlüssel zum Erfolg

Mit Nadel und Faden allein ist es oft nicht getan. Die passenden Scheren, Stoffe und Garne sind der Garant für das Gelingen eines Vorhabens. Die Nadeln müssen stets dem Gewebe und der Handarbeitstechnik angepasst werden, sonst kann es zu unschönen Fehlern kommen. Gerade bei Stickereien, deren Wirkung ja auf dem dekorativen Charakter beruht, wäre das fatal. Bevor man mit der Arbeit beginnt, sollte man die entsprechenden Materialien sorgsam auswählen. Passende Scheren, Nadeln und Garne hoher Qualität gibt es im gut sortierten Fachhandel. In diverse Ausführungen angeboten, findet jeder genau die Schere, die er benötigt. Feine Handarbeitsscheren zum Abtrennen von Fäden, Nahttrenner zum Auftrennen von Nähten oder Edelstahlscheren zum Zuschneiden gehören in jede Hobbyschneiderstube. Mit der Zeit sammeln sich diverse Nadeln, Sticknadeln und Häkelnadeln im Handarbeitskasten, so dass das Gewünschte meist bereits vorhanden ist. Sein Zubehör sollte man daher entsprechend sorgfältig pflegen und sorgsam verwahren. Bei entsprechender Ordnung machen kreative Freizeitbeschäftigungen doppelt Spaß.




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