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Black-Denim

Was ist Black-Denim?

Natürlich, atmungsaktiv und strapazierfähig – Denim, der Stoff aus dem die Jeans gemacht sind, nimmt seit vielen Jahren eine fast unangefochtene Spitzenstellung in der Modewelt ein. Doch gerade Kleidungsstücke aus Denim präsentieren sich zeitlos schön, überdauern oft Generationen und sind damit keiner Mode unterworfen. Ursprünglich wurde die Bezeichnung Denim ausschließlich für ein Baumwollgewebe mit indigoblauen Kettfäden verwendet. Heute wird Denim in vielen Farbvarianten hergestellt. Schwarze Kettfäden werden bei der Herstellung von Denim am zweithäufigsten verwendet. Deshalb entstanden zur näheren Bezeichnung von Denim die Begriffe Blue-Denim und Black-Denim.

Herstellung

Black-Denim ist ein besonders festes schwarzes Gewebe. Die schwarze Färbung des Stoffes entsteht normalerweise, dadurch, dass zu seiner Herstellung schwarze Kettfäden verwendet werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, blauen Denim nachträglich schwarz zu färben.

Original in Köperbindung
Denim ist ein Stoff, der ursprünglich aus der französischen Stadt Nimes kommt (De Nimes = von Nimes). Im Original handelt es sich bei Black-Denim um einen robusten schwarzen Baumwollstoff in Köperbindung. Köper ist ein Gewebe, das sich durch schräg verlaufende Bindungspunkte auszeichnet. Fälschlicherweise werden manchmal auch schwarze Jeansstoffe in Leinwandbindung als Black-Denim bezeichnet. Zur Herstellung des Original Black-Denim-Köpergewebes werden in der Regel Ringspinngarne verwendet. Mitunter kommen auch Open-End-Garne zum Einsatz.

Verschiedene Färbeverfahren
Das Garn, aus denen Black-Denim entsteht, färbt man im Strang oder nebeneinander aufgefächert. Das schwarze Färbebad, das die Fäden passieren, ist bleihaltig. Wenn das Garn, nicht bis in die Tiefe durchgefärbt werden, lässt sich der Black-Denim später leichter auswaschen, sodass sich modische Stone-Washed-Effekte erzielen lassen. Nach dem Waschen von Black-Denim-Jeans kann es zu einer leichten Schrumpfung kommen, sodass sie etwas enger werden. Unbehandelter und ungebleichter Black Denim zieht die Sonne an, weshalb Black-Denim Jeans im Sommer sehr warm auf der Haut sind. Gleichzeitig bietet das besonders dichte Black-Denim-Gewebe einen UV-Schutz, der den anderer Stoffe übertrifft.

Strech-Jeans aus Black-Denim
Durch die Beimischung einer elastischen Komponente zu den Baumwollfasern entsteht Stretch-Black-Denim. Dieser besteht üblicherweise zu drei bis fünf Prozent aus Elasthan und zu 95 bis 97 Prozent aus Baumwolle. Bereits mit drei Prozent Elasthan lässt sich der Stoff um etwa 15 Prozent dehnen.

Verwendung

Black-Denim wird bevorzugt zur Herstellung von Jeanskleidung wie Hosen und Jacken verwendet. Wegen der besonderen Stärke und Festigkeit des Gewebes stellt man auch Taschen aus Black-Denim her. Jeanskleidung aus Black-Denim wird oft bereits vor dem Verkauf ausgewaschen oder durch Reibung so bearbeitet, dass eine hell- bis dunkelgraue Schattierung des Stoffes entsteht.