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Pflegeleichte Stoffe

Pflegeleichte Stoffe

Das Pflegeverhalten von natürlichen und synthetischen Stoffen fällt unterschiedlich aus und richtet sich nach ihrer Zusammensetzung.

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Modern und unkompliziert

Jeder weiß ein Lied davon zu singen, das bisschen Haushalt macht sich eben nicht von selbst. Wäschepflege steht trotz Reinigung, Waschmaschine und Trockner bei vielen ganz oben auf der Liste. Oft stapelt sich im Bad die schmutzige Wäsche oder es häuft sich ein Kleiderberg zum Bügeln.

Dabei geht es uns dank moderner Haushaltstechnik und gut ausgerüsteten Stoffen schon viel besser. Noch in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts war die Wäschepflege weitaus aufwendiger. 

Moderne Entwicklungen in der Textilindustrie brachten Erleichterung. Nylon, Perlon und Polyamide eroberten den Stoffmarkt. Sie waren robust, strapazierfähig und ließen sich unkompliziert reinigen. Viele musste man nicht einmal bügeln. Sie revolutionierten die Mode und verdrängten zeitweise die Naturfasern. Erst später erkannte man, dass die Trageeigenschaften von Naturfasern wie Baumwolle rein chemischen Geweben vorzuziehen waren. So kamen die umgänglichen Mischgewebe auf den Markt.

Natur- oder Chemiefaser?

Der Faden, Grundlage des Stoffes, besteht aus einzelnen, miteinander versponnenen Fasern, die natürlichen oder künstlichen Ursprungs sein können. 

Naturfasern stammen von Pflanzen oder Tieren. 

Chemiefasern wie Nylon, Perlon und Polyamid werden synthetisch erzeugt. 

Die Nutzung von Pflanzenfasern lässt sich bis in die Frühgeschichte der Menschheit verfolgen. Flachs wurde zu Schnüren verzwirnt, die als Gürtel oder zum Zusammennähen von Tierhäuten verwandt wurden. Hanf, Leinen, Jute, Sisal und Baumwolle sind bis heute beliebte Naturstoffe. 

Tierischen Ursprungs sind Wolle, Kaschmir, Angora und Seide. 

Chemie- oder Kunstfasern werden seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts en masse produziert. Man unterscheidet zwischen synthetischen und zellulosischen Fasern. 

Polyester, Nylon, Perlon und Polyamid werden in einem aufwendigen Verfahren synthetisch aus Erdöl und Kohle erzeugt. Zellulosische Fasern, wie Viskose und Modal, gewinnt man aus Zellulose, also Holzfasern. 

Naturfasern werden meist als angenehmer empfunden. Oft ist der Pflegeaufwand jedoch höher. Mitunter sind die Stoffe nicht in der gewünschten Weise strapazierfähig. 

Kunstfasern wurden unangenehme Trageeigenschaften nachgesagt. Hier hat sich jedoch einiges getan. Die neuen Funktionsstoffe sind atmungsaktiv und weisen einen hohen Tragekomfort bei geringem Gewicht auf. Hinzu kommen ihre wärmedämmenden und wasserabweisenden Eigenschaften. Das macht sie insbesondere für Sport- und Outdoorkleidung unentbehrlich. 

Eine gute, umgängliche Lösung sind Mischgewebe. Die Stoffe sind angenehm in der Haptik, je nach Stoffart, robust und lassen sich unkompliziert reinigen. 

Die richtige Stoffwahl

Welches Gewebe man wählt, hängt von Verwendungszweck und Funktion ab. Bekleidungsstoffe, die für den Alltag genutzt werden, sollten robust sein und sich unkompliziert waschen und bügeln lassen. Ausgerüstete Baumwolle und Mischgewebe sind empfehlenswert.

Für seltener getragene Festtagskleider können Stoffe gewählt werden, die mit einem erhöhten Pflegeaufwand verbunden sind. Bei Kostümen und Bühnenkleidung sollte jedoch unbedingt auf hohen Tragekomfort geachtet werden. Der Stoff muss atmungsaktiv und strapazierfähig sein, sonst kann man sich auf der Bühne nicht bewegen. Hier sind Mischgewebe angebracht. Vor allem, wenn Stoffe mit bestimmten Effekten gewünscht werden. 

Dekorations- und Möbelbezugsstoffe sollten besonders sorgfältig ausgewählt werden. Ist die Deko einmalig oder wird sie nur selten genutzt, kann ein preiswerter, synthetischer Stoff gewählt werden. Bei Polsterstoffen ist hingegen auf Strapazierfähigkeit und ein umgängliches Reinigungsverhalten zu achten. 

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